Radtour 53: Vom Havelland nach Havelberg via Friesack, Kleßen, Rhinow

Havelland-Brücke über die Havel bei Strodehne
Havelland-Brücke über die Havel bei Strodehne

Diese Radroute zeigt dir den wundervollen Nordwesten des Havellandes, den Naturpark Westhavelland und die bildhübsche Stadt Havelberg samt Besichtigung

Sehr gut bei Südostwind, Gesamtlänge: 53 – 56,5 km km (je nachdem, ob du die Besichtigung von Schloss Kleßen und Havelberg mitnimmst oder nicht)

Wie ich schon in Radtour 52 erwähnte, ist Friesack, unser Startpunkt, nicht so spektakulär, aber gleich nach Ortsende steht die sagenumwobene Sieben-Brüder-Eiche (siehe Radtour 52a), und bald darauf erreichen wir Kleßen und machen eine kleine Stippvisite zu dessen reizendem Schloss.

Schloss in Kleßen bei Görne und Friesack
Das romantische Schloss in Kleßen bei Friesack

Ganz nebenbei befinden wir uns bereits im Naturpark Westhavelland, was zugleich ein riesiges Naturschutzgebiet ist und fast bis Havelberg reicht.
Wir fahren auch – kurz vor Stölln – an der Lilienthal-Gedenkstätte vorbei – und am ältesten Flugplatz der Welt! Meine Route enthält noch keinen Abstecher dorthin – kommt noch.
Im nächsten Ort, Stölln, gibt´s ein Lilienthal-Zentrum samt Ausstellung und Fluggerät.

Lilienthal-Zentrum und -Ausstellung in Stölln
Lilienthal-Zentrum und -Ausstellung in Stölln

Nur 2 km weiter sind wir in Rhinow, einer gemütlichen Kleinstadt…

Im Zentrum von Rhinow, hinten die Stadtkirche
Im Zentrum von Rhinow

Danach kommt erst mal lang nix außer Natur und zwei winzigkleine Orte: 24 km durch das m.E. beste Stück des o.g. Naturparks Westhavelland. Dann erreichen wir die bezaubernde Stadt Havelberg; sie gehört nicht mehr zum Havelland, sondern zu Sachsen-Anhalt, und besitzt leider keinen Bahnhof, sodass wir am Ende noch nach Glöwen radeln, was wiederum zum brandenburgischen Landkreis Prignitz gehört.

Foto vom Ortseingang von Havelberg; rechts die Havelbrücke, Turm hinten gehört zur Stadtpfarrkirche St. Laurentius
Am Ortseingang von Havelberg; rechts unten verläuft die Havel, und der schöne Turm hinten gehört nicht zum Dom, sondern zur Stadtpfarrkirche St. Laurentius

Mach vor der Fahrt zum Bahnhof unbedingt den Rundgang durch Havelberg, das mit gutem Grund Havelberg heißt – es liegt an der Havel und am Fuße eines “Bergs” (Hügels) – und mit gutem Grund ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel ist, denn es beherbergt wunderschöne alte Häuser und Bauwerke, u.a. einen absolut gigantischen Dom oben auf der Anhöhe. Vor dem Dom gibt es ein Aussichtsplateau, von dem aus du einen herrlichen Blick über den Ort und den Fluss hast (Foto siehe Radtour 47).
Das Zentrum des Orts ist sehr heimelig, bietet nette kleine verschlungene Wege für Spaziergänge und einiges an gemütlicher Gastronomie.

Dom und Fachwerkhäuser Havelberg
Dom und Fachwerkhäuser von Havelberg

Noch ein paar Infos und Bilder zu dieser Strecke findest du bei Radtour 53a.

Grobe Streckenführung:
Bahnhof Friesack – Friesack – Kleßen – Stölln – Rhinow – Kiez – der Radrouten-Beschilderung folgen bis Strohdehne – Garzer Mühle – Kuhlhausen – Jederitz – Havelberg – Bahnhof Glöwen

Zur Karte:
Wie oben angedeutet, enthält sie in Kleßen einen Schlenker zum Schloss (plus 1 km) und in Havelberg einen Besichtigungsrundgang (plus 2 km); dieser enthält die schönsten Stellen von Havelberg!

Download file: Rt53_Friesack_Rhinow_Havelberg_Gloewen.gpx

Diese Route kannst du super kombinieren mit:
Radtour 52 (insgesamt wären es, da die Stücke zum Bahnhof entfallen, 100 km, aber du kannst ja auch erst ab Nauen oder Paulinenaue starten, da wären es deutlich weniger km). Die geht super bei Südostwind.

• der ersten Hälfte von Radtour 18, also Wittenberge – Elberadweg – Havelberg und von da nach Friesack (ohne Abstecher nach Havelberg 84 km). Die geht ebenfalls super bei Südostwind.

• der zweiten Hälfte von Radtour 18, also über den Havelradweg nach Rathenow. Inklusive Havelberg wären das rund 100 km, aber die kannst du abkürzen, indem du nicht bis Havelberg radelst, sondern in Garzer Mühle links abbiegst auf den Havelradweg südwärts (das wären dann ca. 77 km).

© Beatrice Poschenrieder

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