Radtour 7: Hofjagdweg: Königs Wusterhausen – Groß Köris – Halbe – Lübben Bhf

Foto vom Gurken- und Hofjagd-Radweg: Pferdekoppel in Köthen (Nord-Spreewald)
Herbstliche Abendidylle in Köthen am nördlichen Rand vom Spreewald

Diese feine Strecke zeigt einen Teil des “Hofjagdwegs” und führt schon ein gutes Stück in den Spreewald hinein, u.a. ins Biosphärenreservat

Super bei Nordwind, gut bei Nordwestwind, Gesamtlänge: 63 km (Karte, Streckenabkürzung und grobe Route siehe weiter unten!)

Auf dieser Tour fahren wir als erstes mitten in Königs Wusterhausen hinein, und zwar in so eine Art Fußgängerzone, wo oft auch Markt ist (siehe Foto in Radtour 77).
Danach sind wir sehr schnell am Nottekanal, an dem entlang ein prima Fußgänger- und Radweg läuft:

Foto vom Hofjagd-Radweg: Fußgängerbrücke über den Nottekanal bei Königs Wusterhausen
Blick vom Hofjagd-Radweg auf die Fußgängerbrücke über den Nottekanal

Der Radweg würde zwar durchgehen bis Mittenwalde, wir biegen aber nach knapp 2 km links ab – so wie eben der offizielle Radweg verläuft, genannt “Hofjagdweg” (Infos dazu in der umgedrehten Version dieser Strecke, Radtour 7a). Er führt, abgesehen von KW und Lübben, nur durch ein paar kleine Orte und viel Landschaft: eine schöne Mischung aus Wäldern, offenen Ebenen und Gewässern.

Sehr hübsch ist es z.B. um Krummensee herum, zwischen Groß Köris und Halbe und in Köthen am Köthener See.

Foto vom Hofjagdweg aus: Krummer See in Krummensee
Krummer See in Krummensee
Foto vom Hofjagdweg aus: Marienhof zwischen Krummensee und Bestensee
Südlich von Krummensee liegt der Mini-Ort Marienhof (der Feldweg ist nicht unser Radweg!)

In und um Groß Köris kann man auch ziemlich gut baden und Wassersport machen, wo es eine Menge Seen und Wasserläufe gibt…

Foto vom Hofjagdweg aus: Auf der Hebebrücke über den Kanal zwischen Großer Moddersee und Schulzensee
Auf dem Kanal zwischen Großer Moddersee und Schulzensee
Foto vom Hofjagdweg aus: Hebebrücke Groß Köris, Kanal zwischen Großer Moddersee und Schulzensee
Mit dem SUP-Board kann man von See zu See paddeln

Am Köthener See gibt es auch eine Badestelle (dafür mitten im Ort, wo unsere Route einen Knick macht, gradeaus weiterfahren).

Foto vom Gurkenradweg und Hofjagdradweg: Köthen Badestelle Köthener See
Im Winter schön, im Sommer noch viel schöner: Die Badestelle in Köthen am Köthener See

Einfach nur im Biergarten pausieren geht natürlich auch, z.B. hier:

Foto vom Hofjagdweg und Spreeradweg aus: Spreewälder Brauerei Schlepzig, Biergarten
Schlepzig: Rechts die Spreewälder Privatbrauerei, links davon der große Biergarten-Bereich

Ein besonders toller Teil auf dieser Fahrrad-Tour ist das “Naturschutzgebiet Innerer Unterspreewald” zwischen Schlepzig und Lübben, das wiederum Teil des sog. “Biosphärenreservat Spreewald” ist. Das 10 – 11 km lange Stück ist zwar ungeteert, aber einigermaßen befestigt und befahrbar. Es lohnt sich auf jeden Fall, denn der Weg schlängelt sich um Seen und Teiche herum, wo du nur reine Natur findest – keine Häuser, keine Autos oder dergleichen, sondern Flora und Fauna vom feinsten, und ein paar wenige Radfahrer.

Foto vom Spreeradweg und Hofjagdweg aus: Kranichteich im Naturschutzgebiet Innerer Unterspreewald im Biosphärenreservat Spreewald
Das Naturschutzgebiet Innerer Unterspreewald liegt im Biosphärenreservat Spreewald; die vielen Teiche dort sind ein Paradies für Wasservögel
Das Biosphärenreservat Spreewald südlich von Schlepzig mit seinen vielen Teichen
Sogar im Winter umwerfend schön (ohne Bildbearbeitung!): Das Naturschutzgebiet südlich von Schlepzig mit seinen vielen Teichen – auf diesem Foto sind zwei zu sehen, ein Teich vorne, einer hinten
Kranichteich südlich von Schlepzig im Biosphärenreservat Spreewald und Naturschutzgebiet Innerer Unterspreewald, Foto vom Ufer aus
Dieser Teich im Biosphärenreservat Spreewald in der Mitte zwischen Schlepzig und Lübben heißt Kranichteich

Am Ende kommen wir mitten durch Lübben, auch am Schloss und am Marktplatz vorbei…

Lübben-Zentrum: Stadt- und Regional-Museum, Schloss, Gebäude der Kreisverwaltung
Teil-Blick auf das Stadt- und Regional-Museum sowie Schloss Lübben, links das schöne Gebäude der Kreisverwaltung
Schloss Lübben, Lokal Südseite
Schloss Lübben, Südseite (Foto von Wikimedia)

Auf dem Marktplatz gibt es verschiedene Gastronomie, aber natürlich nicht nur da!

Foto vom Spreeradweg aus: Lübben Zentrum und Marktplatz
Teil vom Marktplatz in Lübben

Was meine Route nicht streift, aber durchaus sehenswert ist: Die weitläufige Parkanlage der “Schlossinsel Lübben”. Es ist tatsächlich wie eine Insel, nämlich von Wasser umgeben (wenn auch nach oben nur von einem schmalen Kanälchen) und teils von Wasserläufen durchzogen.

Biergarten Gurkenpaule an der Hauptspree in Lübben, Foto vom Gurkenradweg aus
Der Biergarten an der Hauptspree hat noch nicht Saison, aber am Ufer sitzt es sich auch sehr gut!
Lübben, Alte Postmeilensäule, am Haintor / Breite Straße
Auf dem Weg zum Bahnhof passieren wir die alte Postmeilensäule (am Haintor / Breite Straße)

Strecke abkürzen:
Königs Wusterhausen nur bis Bahnhof Halbe 28 km
Erst ab Groß Köris bis Lübben 45 km
Erst ab Bhf Halbe bis Lübben ca. 35 km

Grobe Streckenführung:
Königs Wusterhausen Bahnhof – Bahnhofstraße – Nottekanal – Krummensee – Groß Köris – Löpten – Halbe – Märkisch Buchholz – Köthen – Groß Wasserburg – Schlepzig – Biosphärenreservat Spreewald – Lübben Innenstadt – Lübben Bhf

Diese Strecke lässt sich perfekt kombinieren mit der Radtour 8: Spreewald-Tour: Halbe – Lübben – Lübbenau – Cottbus, die Gesamtlänge beträgt dann 106 – 107 km. Für diese am besten ist Nordwestwind.
Und falls du sie andersrum fahren willst: Radtour 7a

Zur Karte:
Sie enthält einen Mini-Umweg in Lübben zum Schloss und zum Marktplatz.

Download file: Rt7_Hofjagdweg_Königs_Wusterhausen_Luebben.gpx

© Beatrice Poschenrieder

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