AKTUALISIERT! Radtour 71: Hübscher Rundkurs ab Erkner via Kagel, Fürstenwalde, Hangelsberg

Rathaus von Fürstenwalde und ein Teil vom Marktplatz
Das tolle “alte Rathaus” von Fürstenwalde und ein Teil vom Marktplatz

Vom S-Bahnhof Erkner aus kann man auf einer sehr schönen Route nach Fürstenberg/Spree radeln und auf einer anderen wieder zurück

Super bei Windstille, sehr gut bei wenig Wind, Gesamtlänge: 65 km
Strecke abkürzen:
Nur bis Bahnhof Fürstenwalde: 32 km; erst ab Bhf Fürstenwalde: 33 km. Nur bis Bhf Hangelsberg: 46 km

Der Flakenfließ in Erkner, Kanal oder Verbindung zwischen Flakensee und Dämeritzsee
Der Flakenfließ in Erkner verbindet den Flakensee mit dem Dämeritzsee

In Erkner überqueren wir gleich nach dem Bahnhof eine Brücke über einen Ausleger des Dämeritzsee, den Flakenfließ (Foto siehe oben), radeln ein Stückchen in die Stadt hinein (z.B. am rechterhand liegenden Rathaus vorbei) und auch gleich wieder hinaus, Richtung Grünheide. Grünheide ist eine recht große Gemeinde, die mehrere Dörfer und Orte umfasst, und wird allerliebst von einer Seenkette durchzogen: u.a. vom Werlsee, Peetzsee, Möllensee, Elsensee und Bauernsee.

Badestelle bei Kagel (Grünheide) am Bauernsee
Die Badestelle bei Kagel (Grünheide) am Bauernsee: Versteckt und lauschig

Ungefähr ab Kagel sind wir bis Trebus auf reinen Radstraßen unterwegs, die durch wirklich schöne Landschaft führen – Trebus liegt kurz vor Fürstenwalde.

Radweg bzw Radstraße bei Jänickendorf, nördlich von Fürstenwalde
Diese Radstraße bei Jänickendorf gehört zum Oder-Spree-Radweg und zur Tour Brandenburg

Leider wurde die Spreestadt Fürstenwalde gegen Ende des zweiten Weltkriegs durch zahlreiche Bombenangriffe stark zerstört – die Innenstadt zu über 80 Prozent! Daher sind nur wenige antike Bauwerke und Altbauten erhalten. Die DDR tat noch ihr übriges: etliche alten Gebäude und Straßenzüge, die wir heute als schön oder schützenswert erachten, wurden damals weggemacht oder umgestaltet. Nichtsdestotrotz hat die Stadt einiges Sehenswertes, u.a. den Dom (bzw. die St.-Marien-Domkirche), den Marktplatz mit dem schön restaurierten alten Rathaus (das eigentliche, aktuelle Rathaus ist nämlich ein neueres Gebäude), den Bullenturm (daneben sind Reste der alten Stadtmauer zu sehen) und die hübsch angelegte Promenade am Spreeufer.

Innenansicht Dom in Fürstenwalde, Altar
Der Dom von Fürstenwalde von innen

Der Dom hat der Stadt den offiziellen Zusatz “Domstadt” eingetragen, liegt wundervollerweise mitten im Zentrum und ist meines Wissens tagsüber meist zugänglich, sprich, du kannst einfach reingehen und schauen.
Danach radeln wir am Spreeufer enlang, der am Ende in den wundervollen Spreeradweg übergeht und sich entlang der Spree durch ein liebliches Wäldchen schlängelt. Flugs sind wir schon in Hangelsberg und Mönchwinkel und fahren auf ruhigen Sträßchen oder Radwegen durch kleine Dörfer zurück nach Erkner.

Badestellen: In Grünheide an der Nordseite des Werlsee, kurz nach Alt Buchhorst am Möllensee, kurz nach Kagel am Bauern-See und kurz nach Trebus am Trebuser See.

Grobe Streckenführung:
Bahnhof und S Erkner – Fürstenwalder Straße – Grünheide – Möllensee – Kagel – Liebenberg – Kienbaum – Jänickendorf – Trebus – Fürstenwalde Bahnhof – Fürstenwalde Zentrum – Spreeufer – Spreeradweg via Hangelsberg bis Mönchwinkel – Spreewerder – Spreeau – Freienbrink – Jägerbude – Hohenbinde – Karutzhöhe – Bahnhof/ S Erkner

Zur Karte:
Sie enthält einen Schlenker in Fürstenwalde zum Marktplatz und zum Dom.

Hier die Navi-Daten und wie so oft die Bitte, meine Tour nicht auf anderen Webseiten zu veröffentlichen:

Download file: Rt71_Erkner_Kagel_Fuerstenwalde_Hangelsberg.gpx

Tipp: Diese Route kannst du mit allen meinen Radtouren kombinieren*, die über Erkner oder Fürstenwalde gehen, z.B.:
Radtour 15, Radtour 15a, Radtour 30, Radtour 32, Radtour 32a, Radtour 49, Radtour 58.

* beziehungsweise Teile davon, etwa diese hier nur bis Fürstenwalde und ab dort die Radtour 32 bis Seelow (insges. 73 km). Oder Radtour 15 ab Berlin-Baumschulenweg bis Erkner und von dort die obige Tour bis Fürstenwalde (57 – 58 km).

© Beatrice Poschenrieder

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