MEHR INFOS! Radtour 35: Schwielochsee-Spreewald-Tour: Briesen – Beeskow – Vetschau

Beeskow, Kirchgasse mit St-Marien-Kirche
Beeskow, Kirchgasse: links ein Terrassenlokal, rechts das älteste Haus Beeskows, hinten die riesige St.-Marien-Kirche

Dies ist eine Alternativ-Route zu Radtour 17 (Berkenbrück – Kossenblatt – Lübbenau); sie läuft parallel dazu und ist superschön!

Super bei Nordwind, gut bei Nordostwind, Gesamtlänge: 83 km

Wir starten in Berkenbrück, einem ruhigen Ort ca. 6-7 km östlich von Fürstenwalde (du kannst auch dort starten; Route siehe Radtour 30), und sind bereits nach 2 km auf einem wunderbaren Weg, der ganz lange durch einen Mischwald geht; wir streifen die sehenswerte Kehrsdorfer Schleuse…

Schleuse Kehrsdorf
Die Kehrsdorfer Schleuse von der Seite gesehen

…(weiteres Foto zur Schleuse Kehrsdorf siehe Radtour 35a), danach radeln wir zweimal ein Stück am Oder-Spree-Kanal lang und folgen dann grob dem Verlauf der Spree – nur “grob”, weil sie sich so wild durch die Gegend schlängelt, dass unser Radweg sie nur manchmal streift. Ab Neubrück verläuft die Spree nicht mehr ostwärts, sondern südwärts.
Wir kommen auch mitten durch das hübsche Beeskow (einige Infos dazu schon bei Radtour 23 und Radtour 42), das ja an der Spree liegt.

Stadtmauer-Turm in Beeskow
Überall in Beeskow steht so mittelalterliches Gemäuer rum – eine Stadtmauer und eine Burg gibt´s auch

Der Süd-Kurs der Spree endet in Sabrodt (bei Trebatsch), ab da macht der Fluss einen weiten Ost-Süd-Bogen Richtung Biosphären-Reservat Spreewald und dann Lübben – Lübbenau – Burg. Wir folgen ihr aber nicht, sondern radeln immer weiter südwärts, fahren ein feines Stück am Schwielochsee lang, der mehrere Badestellen bietet, zwei davon liegen an unserer Route: In Ressen-Zaue sowie in Goyatz.
Eine Etappe weiter, in Straupitz, wird es bereits sehr spreewäldisch (Kanäle und Kanälchen, saftige Wiesen, typische Spreewaldhäuser und -lokale). Absolut sehens- und bewundernswert: die unglaubliche Schinkelkirche (man kann meistens auch reingehen)

Die gigantische Schinkel-Kirche in Straupitz, Spreewald
Ein riesiges Monument meisterhafter Baukunst: Die Schinkel-Kirche in Straupitz, Spreewald

Bald darauf durchqueren wir den „Inneren Spreewald“ mit seiner ihm eigenen wundervollen Mischung aus Wasserläufen, urtümlichen Naturlandschaften, kleinen netten Siedlungen und einladender Gastronomie.

In der Gegend zwischen Straupitz und Burg Kauper: Einer der vielen Spreewald-Kanäle
Zwischen Straupitz und Burg Kauper: Einer der vielen Spreewald-Kanäle

Noch mehr Bilder und Infos gibt es bei der umgedrehten Version: Radtour 35a!

Strecke abkürzen:
Nur bis Bahnhof Beeskow: 25 km; erst ab Bahnhof Beeskow: 58 km

Grobe Streckenführung:
Bahnhof Briesen (Mark) – Kehrsdorfer Schleuse – Neubrück – Radinkendorf – Beeskow – Ranzig – Trebatsch – Sawaal – Zaue – Goyatz – Lamsfeld – Butzen – Straupitz – Burg Kauper – Radweg FÜPÜ bis Stradow – Bahnhof Vetschau

RUNDKURS-TIPP: Diese Route ist kombinierbar mit Radtour 17a!; das Ganze wäre vielleicht etwas lang (ca. 160 km 🙂 aber du kannst z.B. ab Beeskow südwärts bis Sabrodt-Trebatsch fahren, dort rechts abbiegen auf den offiziellen Radweg über Briest bis Kossenblatt und ab dort wieder nordwärts hoch auf der Route, die du bei Radtour 17a findest, bis Bahnhof Buckow. Anderthalb km nach dem Bahnhof siehst du den Radrouten-Wegweiser nach Beeskow (ab da sind es noch ca 6 km). Das ergibt eine schöne Rundtour von ca. 82 km.

Zur Karte:
1) Ein Stück unterhalb von Briesen hört der geteerte Weg auf, teilt sich und wird unschön. Auf den meisten Radkarten ist ein direkter Weg zur Dorismühle (das ist kurz vor der Kehrsdorfer Schleuse) als Hauptweg eingezeichnet. Dieser Weg ist absoluter Schrott! Es ist ein breiter Sandweg, in dem du knöcheltief versinkst, wenn es ne Woche nicht geregnet hat. Aber auch wenn es grade geregnet hat und er etwas fester ist, ist er immer noch viel zu weich fürs Radfahren! (zu Fuß geht´s.)
Also: Da wo der Teer aufhört und sich der Weg teilt, nimm NICHT DEN RECHTEN! Der linke ist ebenfalls Mist, da mit uraltem Holper-Pflaster bedeckt, und seitlich gibt es einen Sand-Schotter-Streifen, der nicht grade der Hit ist, aber radeln geht einigermaßen. Zum Glück sind es nur gut 2 km, dann geht es in einen Asphaltweg über.

2) Falls du keine Lust auf Holperwege hast, selbst wenn es nur 2 km sind, kannst du auch ab Bahnhof Berkenbrück zur Kehrsdorfer Schleuse radeln. Das sind ca. 4 km mehr, es fährt sich aber viel besser (durchweg geteert), auch bei deutlichem Nordostwind, denn das Stück, wo der Wind dann von der Seite käme, ist bewaldet. Die Route ab Berkenbrück zur Schleuse findest du bei Radtour 30: Oder-Spree-Kanal-Tour

3) Meine Route enthält:
Einen Schlenker im Zentrum von Beeskow zur gigantischen St.-Marien-Kirche.
Einen Bogen um den Ranziger See.
Eine Kurve durch den Inneren Spreewald; diese kannst du auch abkürzen durch einen direkteren Weg zum Bahnhof Vetschau.

Die GPX-Datei:

Download file: RT35_Briesen_Beeskow_Goyatz_Vetschau.gpx

© Beatrice Poschenrieder

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